Telekom-Datenspeicherung führt zum "Gläsernen Mensch"
• 19.08.02 Der deutsche Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat sich vehement gegen die Initiative des Bunderates bezüglich der Vorratsdatenspeicherung aller elektronischen Kommunikationsdaten ausgesprochen. Laut Entwurf sollen künftig Verbindungsdaten bei Telefon oder Internet mehrere Monate für|
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Wenn einmal so viele Daten zusammengetragen werden, sei ein wirksamer Schutz vor unbefugtem Zugriff kaum mehr möglich. Aus diesem Grund ebne die Bundesratinitiative den Weg zum "gläsernen Menschen". "Hier wird weit über das Ziel hinaus geschossen", erklärte Bernhard Rohleder, Vorsitzender der Geschäftsführung des Verbandes weiter.
Sollten allerdings die Unternehmen diese Daten sammeln, besteht ferner auch die Möglichkeit, der internen Nutzung und des Veräusserns der gesammelten Daten bzw. deren Interpretationsverlauf des Konsumverhaltens beim Kunden. Bisher wird schon gerne bei der Wirtschaft Kundendaten gesammelt, um eine zielgerichtete Werbung durchzuführen und um entsprechende Marketinginstrumente zu installieren. Wenn die Infrastruktur bezüglich Datensammlung schon bei den Firmen angelegt werden muss, besteht natürlich auch zumindest der internen Nutzung der Daten nichts im Wege.
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